Eine Begeisterung steckt an

Feldgottesdienst und Johannifeuer in Biberbach

Biberbach. Nach zwei Jahren, in denen Veranstalter und Besucher gleichermaßen durch die Wetterkapriolen herausgefordert waren, konnte in diesem Jahr der Open-air-Gottesdienst beim Stadel der Familie Dirr an einem lauen Sommerabend gefeiert werden. Die veranstaltende Kolpingfamilie Biberbach hatte dazu mit den Jugendgruppen das Thema „Begeisterung“ für die Gottesdienstvorbereitung ausgewählt.

Gemeinsam mit Ortspfarrer und Präses Ulrich Lindl erzählten die jungen Leute, was sie begeistert und warum Johannes der Täufer seine Begeisterung, als Wegbereiter Jesu auch mit anderen teilen musste. Während des Gottesdienstes unter freiem Himmel wurde dann auch die Flamme gesegnet, die bei Einbruch der Dunkelheit das Johannifeuer entzünden sollte. Für die musikalische Begleitung hatten sich spontan einige Instrumentalisten und Sängerinnen und Sänger  der Kolpingfamilie zu einem kleinen Projektband zusammengefunden.
Den Zeitraum bis zum Einbruch der Dunkelheit verbrachten die ungefähr dreihundert Männer, Frauen, Jugendlichen und Kinder bei kühlen Getränken und Gegrilltem. Auch dafür hatte die Kolpingfamilie Biberbach gesorgt. Daneben wurde spontan Volleyball gespielt und die Umgebung erkundet. Dann war es endlich soweit. Um den kunstvoll aufgerichteten Holzstapel, den die jungen Leute des Jugendzentrums Biberbach (JUZE) aufgeschichtet hatten, versammelten sich alle als die Dämmerung hereinbrach.
Ein mächtiges Feuer züngelte da, unter den wachsamen Augen der örtlichen Feuerwehr, in den Himmel. Und plötzlich war wieder für jeden erfahrbar, was Begeisterung bedeuten kann.
Noch lange saßen die jungen und auch die schon etwas älteren Besucher fasziniert um das Johannifeuer, teils in angeregtem Gespräch, teils nur als stille Beobachter.
Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch Landtagsabgeordneter Johann Häusler für seine 50jährige treue Mitgliedschaft in der KF Biberbach von Präses Ulrich Lindl und Kolpingvorstand Tobias Eltschkner geehrt.

Text: Sabine Eltschkner, Bilder: Ernst Eltschkner