Mehrwert einer Kolpingmitgliedschaft

Mitgliedertreffen mit thematischen Akzenten

Biberbach. Mit der gemeinsamen Feier des Sonntaggottesdienstes startete die Kolpingfamilie Biberbach ihr jährliches Mitgliedertreffen. Nach einem Weißwurstfrühstück begrüßte Vorstand Tobias Eltschkner die Kolpingbrüder und –schwestern in der Aula der Biberbach Grundschule.
Eine Bildpräsentation mit begleitenden Worten aus dem Vorstandsteam zeigte einige Höhepunkte im zurückliegenden Jahr und vermittelte einen Eindruck über die Vielfältigkeit des Angebotes der örtlichen Kolpingfamilie. Neben der Feier des Josefstages mit Gottesdienst und anschließender „Fastenpredigt“ beim Wirt, gehören sowohl der jährliche Oasentag, das  Sonnwendfeier und seit 2015 auch die Feier eines Berggottesdienstes, gemeinsam mit dem Biberbacher Blasorchester zum Jahresprogramm.

Auf den Bericht über die erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen und die gesunde Altersstruktur der Kolpingfamilie, den Kassenbericht und Entlastung der Vorstandschaft, folgte die Neuaufnahme sechs neuer Mitglieder. Ebenso wurden Kolpingmitglieder für 25jährige und 40jährige Treue zu Kolping geehrt.
Als  erstes Schwerpunktthema skizzierte Tobias Eltschkner knapp und präzise, visualisiert durch entsprechendes Bildmaterial, die Tätigkeitsfelder von Kolping mit einer Mitgliederzahl von weltweit einer halbe Million Menschen. Berufliche Aus- und Weiterbildung, das pädagogisch betreute Wohnangebot für junge Menschen, die nicht am Heimatort arbeiten oder studieren und Jugendbildungsarbeit, auch über Grenzen hinweg, gehören dazu.
Ebenso wie Familienurlaubsmöglichkeiten in Kolpinghäusern, ja sogar Angebote für die körperliche und seelische Gesundheit.
Das Engagement von Kolping im Bereich der Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern bekommt durch die aktuelle Lage eine ganz neue Wertigkeit. Dies unterstrich Präses und Ortspfarrer Dr. Ulrich Lindl nochmals mit eindringlichen Worten: “Wir haben nur eine Welt – und das ist Gottes Welt, die uns anvertraut ist.“ Er warb dafür, die für den Jahresbeginn angekündigten Menschen aus Krisengebieten in Biberbach willkommen zu heißen. Bürgermeister Wolfgang Jarasch bekräftigte dieses Anliegen seinerseits. Er dankte aber auch die Kolpingfamilie für das ehrenamtliche Engagement im Markt Biberbach: „Sie tun mehr, als ihre Pflicht ist.“
Den zweiten thematischen Schwerpunkt bildete das 20jährige Jubiläum von „Bibel im Rucksack“. Sehr persönlich beschrieb Gottfried Mair, was wohl nicht nur für ihn diese lange Tradition ausmacht. „Durch die Berge komme ich dem lieben Gott näher. Ja, und Kolping bringt uns zusammen. In der Gemeinschaft schafft man Dinge, die allein unmöglich erscheinen.“ Beeindruckende Fotos vermittelten dann einen kleinen Eindruck davon, was Frauen und Männer in den zurückliegenden Jahrzehnten bei diesem Unterwegssein in den Bergen erlebt haben, gerade auch durch das gemeinsame feiern von Morgen- und Abendlob und dem abschließenden Gottesdienst.  Um die geistliche Begleitung kümmert sich seit dem Wechsel des damaligen Pfarrer Heribert Stiegler im Jahr 2008 Karl Baumann, unterstützt durch Karin Dirr.
Mit einem hoffnungsfrohen Ausblick auf das Jahr 2016  und einem Dankeschön für das tatkräftige und frohe Miteinander im Vorstandsteam beendete Tobias Eltschkner den offiziellen Teil. Danach konnten sich noch Interessierte über die verschiedenen Angebote von Kolping ganz konkret und persönlich informieren

Text und Bilder: Sabine und Ernst Eltschkner

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